Jochen Happ wird 65
Meyer war aber dennoch sehr zufrieden mit der Dressur der deutschen Fahrer. Denn auch die erst 15-jährige Einzelfahrerin Anna Sandmann (Lähden) hatte ein erfolgreiches WM-Debüt gegeben. Mit 44,93 Punkten platzierte sich die Tochter von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann auf Rang acht. Anna Sandmann startete, wie auch Trainingspartnerin Carola Diener, mit Pferden aus dem Vierspänner ihres Vaters. „Das ist schon gewaltig, da hat keiner mit gerechnet“, freute sich Eckardt Meyer besonders über die Dressurergebnisse der beiden Nachwuchsfahrerinnen.
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Das deutsche Team führte nach der Dressur vor der Mannschaft aus der Schweiz und dem Team aus den Niederlanden. Auch bei der Geländeprüfung spielten die Bodenverhältnisse eine Rolle.
Umweltschutz und Nachhaltigkeit im ADMR
Als dritter Mannschaftsfahrer musste am zweiten Dressurtag nur noch Sebastian Warneck ins Viereck. Da es in der Nacht cas casino bonus code ohne einzahlung deutschland heftig geregnet hatte, war der Boden sehr tief und Warneck hatte einige Probleme. Er belegte am Ende Platz zwölf (48,51). Ein Pferd rutschte aus und galoppierte daraufhin an. „Die Pferde haben sich am zweiten Tag sehr schwer getan mit dem Boden im Dressurviereck“, so die Einschätzung von Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg). Immer wieder regnete es, so dass der Boden tief und tiefer wurde. Das bereitete auch den deutschen Fahrern einige Probleme. Am besten mit den Bodenverhältnissen und den acht Hindernissen kam Carola Diener zurecht. Sie beendete die Prüfung auf dem zwölften Platz und führte nach Dressur und Gelände mit 123,84 Punkten vor dem Niederländer Tom Engbers auf Rang zwei mit 127,97 Punkten. Allerdings konnte die deutsche Mannschaft, zu der auch Diener gehört, ihre Führung in der Teamwertung nicht mehr halten – mit 255,6 Punkten lagen die Niederländer vorne, Deutschland hatte 261,5 Punkte.
Was ist ADMR und seine Bedeutung im Pferdesport
„Aber als ich dann drin war, lief es plötzlich.“ Kein einziger Ball fiel und sie kam lediglich mit 1,94 Zeitfehlern ins Ziel. Da war der Jubel groß, denn das reichte für den Sieg mit insgesamt 125,78 Punkten. „Das ist sagenhaft, sie ist da ganz cool reingefahren“, sagte Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg) begeistert. Die Silbermedaille ging an den Franzosen Stephane Chouzenoux, der sich mit einer fehlerfreien Runde im Kegelparcours noch auf den zweiten Rang (129,06 Punkte) geschoben hatte. Der nach Dressur und Gelände auf Rang zwei liegende Niederländer Tom Engbers hatte drei Fehler im Hindernisfahren, rutschte einen Rang zurück und gewann Bronze (130,97).
Wichtige Ausrüstung für Reiter und Pferd
In der Mannschaftswertung hatte deutsche Team mit Carola Diener, Sebastian Warneck (Nunsdorf) und Reinhard Burggraf (Geretsried) nach der Dressur die Führung übernommen. Mit 35,58 Punkten hatte Diener hier das erste Mal den anderen 68 Teilnehmern aus 24 Nationen gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist. „Ich habe mir die Dressur nachher mal angeschaut, das war tatsächlich ganz gut“, sagte Diener schmunzelnd. An ihre Punktzahl kam auch am zweiten Tag der Dressur niemand mehr heran und so gewann sie die erste Teilprüfung. Mannschaftsfahrer Reinhard Burggraf kam in der Dressur auf Rang 19 (52,48 Punkte). Auf Platz drei waren die Franzosen mit 268,4 Punkten. „Die Holländer sind wirklich sehr stark im Gelände gefahren“, gab Meyer zu. Mannschaftsfahrer Sebastian Warneck beendete die Geländeprüfung auf Rang 15. „Mit seinem noch sehr jungen Gespann war cas bestes online casino spiel das ein ordentliches Ergebnis“, so Meyer zufrieden. Der Marathonspezialist Reinhard Burggraf hatte dagegen etwas Pech. In einem Hindernis fiel bei ihm ein abwerfbares Teil zu Boden, was zusätzliche Strafpunkte gab, und im zweiten Hindernis musste er eine nicht geplante Volte fahren – das kostete Zeit. Burggraf kam auf Rang 18 im Gelände.
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Einzelfahrerin Anna Sandmann beendete die Geländeprüfung auf Rang 21. Sie startete erst als zweitletzte Teilnehmerin und der Boden war sehr aufgeweicht und tief.
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„Sie hatte am meisten mit den Bodenverhältnissen zu kämpfen, aber sie ist sehr ordentlich gefahren“, lobte Meyer.
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Im abschließenden Hindernisfahren wurde es dann zwar noch einmal spannend, aber es reichte nicht ganz für das deutsche Team. Reinhard Burggraf hatte mit 9,69 Punkten im Kegelparcours als erster Mannschaftsfahrer das Streichergebnis geliefert.
Zu Gast bei Frankreichs Top-Züchtern
Die Jurastudentin, die in der Dressur und Bettina Hoy (Warendorf) trainiert und von dieser auch in Blair Castle unterstützt wurde, lag mit Parlando nach der ersten Teilprüfung auf Platz vier. Im Gelände kamen 18,0 Zeitstrafpunkte, im Springen ein Abwurf hinzu. 20 Strafpunkte für eine vermeintliche Verweigerung an Hindernis 23 wurden der Rheinländerin allerdings wieder abgezogen. Etwas dahinter konnte sich Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina auf dem 17. Rang platzieren, die ebenfalls fehlerfrei, aber über der erlaubten Zeit ins Ziel kam und zum Schluss einen Fehler im Parcours machte.
Pferdeauswahl und Rasseneignung
Auf ihren „vierten Mann“ im Team – in diesem Falle mit Ben Leuwer (Königswinter) tatsächlich ein Reiter – mussten die Mädels allerdings bei der Endabrechnung verzichten. Er schied nach einem Sturz am zweiten Wasserhindernis vorzeitig aus. Nicht nur im Gelände, sondern auch im Springen unterliefen den beiden EM-Neulingen im deutschen Team Fehler. Sophie Grieger (Kaufbeuren) startete positiv mit einem vierten Platz nach der Dressur, büßte ihre Medaillenchancen durch einen Vorbeiläufer im Gelände ein (Endstand 84,8 Minuspunkte/Platz 27). Die kurzfristig nachgerückte Stefanie Böhe (Salzhausen) beendete ihre EM-Premiere mit Greena auf Platz 30 (87,4).Hb Zum zweiten Mal seit 1993 hat ein hessisches Team den Bundeswettkampf Vielseitigkeit gewonnen.
Zeitplan der EM Vielseitigkeit
Im bayerischen Giesenbach verwiesen Josefa Sommer (Immenhausen) mit Hamilton, Liza Balduff (Twistetal) mit Hanley, Julia Schwanbeck (Birstein) mit Racolonia und Mannschaftsführer Jörg Kurbel (Rüsselsheim) mit Levistana den Vorjahressieger Hannover auf den Silberrang. Bronze ging an das Team aus Westfalen. Bei traumhaften Wetter und idealen Bodenverhältnissen richtete der Pferdesportclub Giesenbach auf der Reitanlage der Familie Kammerloher erstmals den Bundeswettkampf im Rahmen einer internationalen Vielseitigkeitsprüfung CCI* aus. Der faire und anspruchsvolle Geländekurs ermöglichte sieben von acht Mannschaften die erfolgreiche Beendigung der Prüfung. Für den Aufbau der Strecke zeichnete der international erfahrene Parcourschef Christian Zehe verantwortlich. Sebastian Warneck fuhr wie Diener fehlerfrei, bekam aber 1,47 Zeitfehler. Am Ende gewann die deutsche Mannschaft mit 264,9 Punkten Silber hinter den Weltmeistern aus den Niederlanden mit 261,6 Punkten. Durch seinen vierten Platz im Hindernisfahren schob sich Sebastian Warneck in der Einzelwertung noch auf den sechsten Platz vor (139,16). Für ihn war es seine fünfte WM in Folge und er komplettierte seinen Medaillensatz. Nach Mannschafts-Bronze 2005 und 2009, Mannschafts-Gold und den Vize-Weltmeistertitel 2007 kam jetzt noch die Mannschafts-Silbermedaille hinzu. Reinhard Burggraf, der bei der WM 2005 Mannschafts-Bronze gewonnen hatte, beendete die Kombinierte Wertung auf Rang 17 (151,81). Anna Sandmann schloss ihr WM-Debüt mit Platz 18 (152,35) ab. „Anna ist stark gefahren und sie ist schließlich erst 15 Jahre alt“, war Meyer auch von der Leistung der Nachwuchsfahrerin begeistert. Bei den Deutschen Meisterschaften der Ponyfahrer ging es in Minden um Medaillen und die Tickets zu den Weltmeisterschaften. Bei den Pony-Vierspännern wurde es zwischen Steffen Brauchle (Lauchheim) und Tobias Bücker (Emsdetten) noch richtig spannend und am Ende siegte Brauchle nur knapp. Bei den Pony-Zweispännern ging der Titel an Stephan Koch (Hamburg), bei den Pony-Einspännern an Dennis Schneiders (Petershagen) mit Maverick.
ADMR-Turniere und Veranstaltungskalender
Trotz des bergigen Geländes hatten auch die norddeutschen Teams keinerlei Probleme mit dem für sie eher ungewöhnlichen Terrain. Die Zuschauer konnten sich über einen spannenden Wettkampf bis zum letzten Reiter freuen. Die endgültige Entscheidung fiel allerdings erst im Springen. So lag die siegreiche hessische Mannschaft nach Dressur und Gelände noch an vierter Stelle, die Hannoveraner auf Platz drei. Im Parcours wurde der Spieß dann umgedreht.
Team Vielseitigkeit
Die Westfalen rutschten von der Spitzenposition auf Rang drei zurück, die bis dahin zweitplatzierten Reiter aus Weser-Ems mussten gar ganz auf eine Medaille verzichten und wurden Vierte. Zum Trost entstammte die Einzelsieger des CCI* ihren Reihen: Die 20-jährige Solveig Hoffmann aus Ganderkesee beendete mit Caspar K. v. Concetto die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 39,4 Minuspunkten vor Josefa Sommer mit Hamilton (44,10) und der bayerischen Einzelreiterin Dr. Christina Buse (Eckersdorf) mit Magic Touch (45,4).
Grundregeln des Vielseitigkeitsreitens
Die 23-jährige Nachwuchsfahrerin Carola Diener (Lähden), die ihre erste Saison international fährt und im vergangenen Jahr noch Deutsche Jugendmeisterin war, ist Weltmeisterin der Zweispänner. Im französischen Conty behielt sie auch im Kegelfahren die Nerven und sicherte sich die Goldmedaille und zusätzlich noch dem deutschen Team die Silbermedaille. Nach ihrem Sieg in der Dressur und Platz zwölf im Gelände lag die Deutsche Meisterin und Stallmeisterin von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann vor dem Hindernisfahren in Führung. Somit musste sie als letzte Starterin in den Kegelparcours. „Ich war total nervös, vor allen Dingen, weil ich vorher beim Abfahren so ziemlich alles umgekegelt habe“, sagte die neue Weltmeisterin überwältigt. Da im Hindernisfahren in umgekehrter Reihenfolge der Rangierung gestartet wird, muss der Führende als letzter Fahrer in den Kegelparcours. Pony-Vierspännerfahrer Tobias Bücker hatte die Dressur gewonnen, Steffen Brauchle siegte zwar im Gelände, allerdings übernahm er nicht – wie fälschlicherweise erst ausgegeben – die Führung. Bei Tobias Bücker waren in einem Geländehindernis cas casino mit 5 euro einzahlung einige Sekunden zu viel aufgeschrieben worden, so änderte sich nicht nur die Ergebnisliste, sondern auch die Starterliste – es führte Bücker und musste als letzter Starter in den Kegelparcours. „Das war schon etwas plötzlich, als ich dann doch vor Tobi einfahren musste, aber seine Leistung muss man trotzdem bringen“, sagte Brauchle nachher.
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