Brauchtum verbindet
Am Fastnachtssamstag konnte das Museum prominente Gäste aus Interlaken begrüssen. Zu Besuch war der Harder-Potschete Verein.
Die Harder-Potschete ist ein traditionelles Brauchtum in Interlaken, das jeweils am 2. Januar stattfindet. Furchteinflössende Gestalten mit groben, geschnitzten Holzmasken ziehen durch das Dorf, um die bösen Geister des alten Jahres zu vertreiben. Die «Potschen» werden vom Hardermannli und seinem Wyb angeführt. Zum Gefolge gehört auch der Mönch, der in der Sage, die hinter dem Brauchtum steckt, ein Mädchen beim Holzsammeln verfolgt.
Ins Lötschental kamen die Potschen nicht mit ihren Masken, sondern mit einem Geschenk. Und zwar mit einer Spende an die Maskenschnitzer von Blatten, die durch den Bergsturz ihre Werkstatt und ihre Masken verloren haben.


